Aktuelles

Fr., 02. März 2012

Geburtstagsfeier von Sven, Strausi in Munzingen

So., 11. März 2012

Musikerversammlung, Halle OE

Beginn: 10:00 Uhr

Do., 15. März 2012

Generalversammlung

Gasthaus Hirschen in Obereggenen

Beginn: 20 Uhr

Sa., 12. Mai 2012:

Wertungsspiel in Tunsel

Sa., 19. Mai 2012:

Polterabend von Sarah & Björn (ca. 20:30 Uhr)

Sa., 26. Mai 2012:

Hochzeit von Julia & Christopher, Ständle nach dem Gottesdienst (ca. 17 Uhr)

So., 24. Juni 2012:

250 Jahre Schloss Bürgeln

11:00 Uhr

So., 01. Juli 2012:

Hochdorfer Waldhock

14:00 bis 16:00 Uhr

Sa., 04. August bis Mo.,06. August:

Dorffest (Programm siehe Startseite Mitte)

Di., 21. August:

Geburtstagsständle bei Max Strübin

So., 16. September:

Festumzug in Auggen

14:00 Uhr

 

 

Stand: 16.02.2012

Presse

Links:

BZ-Artikel vom 29.07.2011: Interview mit Bernd Höllstin

BZ Artikel vom 08.07.2011: Interview mit Thomas Wengert

BZ Artikel vom 22.11.2011: Abschiedskonzert von Thomas Wengert

BZ Artikel vom 28. November: Förderung trägt Früchte

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Artikel:

Es war eine wunderschöne Zeit mit Dir !

Laudatien und stehende Ovation für den musikalischen Leiter

Schliengen-Obereggenen (hs).      

Der Abschied von Dirigent Thomas Wengert stand im Fokus des Jahreskonzertes des Musikvereines Obereggenen (wir berichteten). Schon das konzertante Programm und erst recht die unterschiedlichen Laudatien zu diesem, teils auch von Emotionen begleiteten Ereignis, basierten auf dieser kulturellen, wie auch ganz persönlichen Zeitenwende.

Der bisherige musikalische Leiter Thomas Wengert konnte anhand seines nieveauvollen Konzertprogrammes mit 42-köpfigem Orchester vor vollem Hause mit vielen Orchesterfreunden, Vereinsabordnungen und Kommunalvertretern  um Bürgermeister Werner Bundschuh nochmals offensiv brillieren. Die ohnehin vielbeklatschten Darbietungen und erst recht der langanhaltende Schlussapplaus bei stehender Ovation für den Scheidenden, sprach für sich.

Der Vereinsvorsitzende Jürgen Keim, würdigte seinerseits das in einem Jahrzehnt vollbrachte kulturelle Werk. Nicht nur als befähigter Dirigent, auch als Entertainer habe sich dieser bewährt. Keim erinnerte vor allem an das letztjährige Open Air-Geschehen auf  Schloss Bürgeln und die diesjährige Schlagernacht. In all den Jahren sei Wengert hochmotiviert gewesen und habe seine Musiker dabei mitgenommen und habe gerade auch zu den schwierigen Fusionsabläufen mit Auflösung der Lieler Traditionskapelle nötiges Management-Profil gezeigt. Auch sonstige persönliche Einsatzfreude habe Thomas Wengert von anbeginn bewiesen. .

Über die damalige, etwas ungewöhnliche Art der Dirigenten-Anwerbung wusste der jetzt  2. Vorstand Uli Staible zur Publikumserheiterung zu berichten. Er selbst damals auf einem Baugerüst in Malsburg stehend und der ihm bis dato unbekannte Thomas Wengert als plötzlich auftauchende Zufallsperson unterhalb. Man sei ins Gespräch gekommen, quasi zwischen Himmel und Erde. Dies mit dem erfreulichen Ergebnis, dass der momentan dirigentenlose Musikverein Obereggenen einen neuen musikalischen Leiter an Land ziehen konnte. Wir Musiker sind jetzt traurig, doch  -  es war eine wunderschöne Zeit mit Dir, in der gar Freundschaft gedeihen konnte, bekannte Uli Staible von Emotionen begleitet. Ein lustiges Erinnerungs-Fotoalbum übergab er darauf  Thomas Wengert.  Nicht nur Dirigent, sondern ein wahrer Kollege und Kamerad sei er gewesen, bestätigte ihm Jürgen Keim, dem künftig jederzeit hier die Vereinstüre offen stehe für andersartige Aktivitäten. Wengert durfte gleich noch einen Wellness-Gutschein für sich und seine Frau entgegennehmen. 

Auch der Ehrenvorsitzende und Ortsvorsteher Markus Moritz würdigte Wengerts Verdienste. Er selbst früher Aktivmusiker, sprach vom gerade ausgeklungenen superstarken Konzert und von den musikalisch-menschlichen Fähigkeiten von Thomas Wengert. Dessen Nachfolger Bernd Höllstin, dem Sohn des Ehrendirigenten Helmut Höllstin, wünsche er alles Gute für seine neue Aufgabe.   Ein großes Dankeschön namens der Eggener Teilorte samt der Gemeinde Schliengen und ein spezielles Weinpräsent durfte Thomas Wengert entgegen nehmen, der selbst zuvor, sichtlich bewegt, Abschiedsworte gesprochen hatte.

Einige Blumengebinde ergingen an verschiedene vereinsverbundene Frauen, darunter die Dirigenten-Gattin.

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Abschiedskonzert auf hohem musikalsichem Niveau

Thomas Wengert gab sich mit Orchester noch einmal die Ehre

Schliengen-Obereggenen (HS)   

Beim Jahreskonzert, das zugleich auch die Abschiedsvorstellung nach zehnjährigem, sehr erfolgreichem Wirken von Thomas Wengert als Dirigent beim Musikverein Obereggenen war, sprang sehr bald der entscheidende Funke über zum stets beifallsfreudigen Publikum in der vollbesetzten Blauenhalle.

Bei seinem Willkommensgruß konnte der Vereinsvorsitzende Jürgen Keim eingangs auch etliche Abordnungen von auswärtigen Kapellen miteinschließen.  Die Konzertmoderation übernahm wieder gewohnt charmant Julia Brucker, die studienhalber derzeit als Musikantin selbst nicht agieren kann.

Für Bernd Höllstin, der Nachfolger von Thomas Wengert, hieß es seinerseits Abschied nehmen als bisheriger Ausbilder des 17-köpfigen Jugendorchesters Eggenertal (JOE), das seine Präsentation dem Hauptorchester-Auftritt voranstellte. Die junge Miriam moderierte das ebenfalls dankbar applaudierte Jugendrepertoire, das passend bei gedämpftem Licht und dunkler (Dirigenten-)Gestalt mit der „Halloween-Party“ ausklang.

Den musikalischen Einstieg gab das Hauptorchester mit seinem erstmals aufgelegten  „Sedona“, dessen Komponist Steven Reineke  bislang hier noch nie programmiert war.

Eine Notenstück mit viel  einfallsreicher Instrumentenpräsens. Dan „Le Nozze Veneziane“ , wobei eine „Traumhochzeit in Venedig“ musikalisch vielfälltig, bei teiles mitreißenden Rythmen „zelebriert“ wird. Als ein Lieblingsstück von Thomas Wengert „Oregon“  von Jacob de Haan, der auf wundersame Weise in die Vergangenheit des gleichnamigen USA-Staates entführt, wo die abenteuerliche Fahrt mit Bahn oder Planenwagen stattfindet und musikalisch imitiert wird.         Mit „Ungarns Kinder“, gleichzeitig der Ehrungs-Marsch zu den Mitgliederehrungen - über die wir gesondert berichten - legte das Orchester eine vielbeachtete Marsch-Komposition auf – ein Juwel sozusagen. Entdeckt in Südtirol, komponiert in der Tschechischen Republik und neu arrangiert von einem deutschen Musikverlag und nun als musikalischer Leckerbissen in Obereggenen präsent. Im 2. Programmblock dann eine besondere Herausforderung an Dirigent und Orchester und bei bester Resonanz beim Publikum der Chow-Klassiker „There’s Business like Show Business“ von Irving Berlin . Begeisterungsfähig auch das Spiritual „Nobody Nows the Trouble l’ve seen“ beim Solo-Part für Saxophon mit Sarah Barth, Katrin Rühl, Patrick Karlin, Martina Hurst, Carola Zuberer und Walter Lacher. Sehr gut kam auch der „Western Graffitit“ an mit interessantem Registerwechsel,  bei imitiertem gemächlichen Perdegetrappel hin zu Galopp und dann mit Fanfaren-Attacke finalierend. Eine echte Western-Filmmelodie mit Bonanza-Schlussruf der Musiker.

Als musikalischer Orchester-Höhepunkt und als Erinnerung an die Bürgler  „Open Air“-Nacht gab’s zum Konzertfinale „Tanz der Vampire“ – ein Musical mit Biss und schwarzem Humor.

Wie schon oft an diesem Abend rauschender Beifall im Saal und vehemente Zugabeforderung,  die das Orchester in mehrfacher Auflage erfüllte. Dies letztlich mit Thomas Wengert als Begleitsänger und Bernd Höllstin als dessen Nachfolger am Dirigentenpult.

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Impressionen

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